Stellen wir uns vor, wir wären längst Studienobjekt einer fremden staunenden Spezies, unser Universum läge auf dem Objektträger eines Mikroskops in einem Paralleluniversum. Die Sonde der unbekannten Beobachter geht der Frage nach, was diese Zivilisation der Zweibeiner im Innersten zusammenhält. Wie würden diese Expeditionsberichte aussehen, zu welchen Thesen, Mißverständnissen und Erklärungen würden sie kommen? Es ist der Blick des Ethnologen, der vorurteilsfrei das Verstehen von Innen heraus sucht. Beobachtung und Aushorchung sollen die Erkenntnis liefern.
Eine Expedition ins Herz unserer Zivilisation: Eben dort, wo wir uns am besten auszukennen glauben, entdeckt diese Expedition Neuland. Der fremde Blick der extraterrestrischen Expeditionsberichte zeigt uns Rätselhaftes, Befremdliches, Staunenswertes und Neues im allzu Bekannten. Es geht also ums Staunen und das Bedürfnis die Welt zu verstehen.

 

 

 

 

 

Die abenteuerlichen Geschichten der Erkenntnissuche haben einen Maincharakter: Es ist die Aufklärungssonde selbst und deren subjektiver Blick.Sie ist neugierig, naiv, schmerzempfindlich und abenteuerlustig. Entsprechend tappt sie in alle Fallen, die unsere Zivilisation bereithält.
Doch ihre Berichte werden trotz aller amüsanten Fehlschlüsse bei jedem Thema Wissenswertes und Neues zu Tage fördern - und uns Zweibeinern einen neuen Blick auf unsere Welt ermöglichen.

 

 
         
 

X-pedition von Claus Strigel, Julia Furch, Martin Östreicher ~ Bild: Waldemar Hausschild ~ Schnitt: Uwe Klimmeck ~ Digital Artists: Jürgen Pertack, Robert Stöger ~ Musik: Wolfgang Neumann ~Redaktion: Christoph Steinkamp
Eine DENKmal-Produktion

auf der Leinwand einer fernen galaxie

 
 
   
Folge 1: Das Netz  
Folge 2: Signale  
Folge 3: Wozu Sex  
Folge 4: Der Talisman  
Folge 5: Dresscode  
Folge 6: Ansprechpartner