Dokumentarfilm 45 Minuten

Sepp und Irene Braun sind seit 1984 Biobauer. Auf seinem Hof in der Nähe von Freising betreibt er neben biologischem Ackerbau auch biologische Viehzucht. Für ihn und seine Frau geht es um mehr als nachhaltige Landwirtschaft.

Der Ökolandbau ist für die beiden eine Antwort auf die Frage des Klimawandels.

Während sich auf konventionell bewirtschafteten Äckern durchschnittlich 16 Regenwürmern pro qm finden lassen, tummelt sich bei Sepp Braun ungefähr die 25-fache Menge. Dass er die Lebensbedingungen der fleißigen Helfer berücksichtigt, versteht sich von selbst: Ihre „Wohnungen“ werden nicht durch schwere Maschinen platt gewalzt und eine eigens gesäte Kleekräutermischung dient als Winterfutter für die kleinen Tiere. Regenwurmkot liefert wertvollen Humus und der Boden mit den bis zu 2 Meter tiefen Regenwurmröhren kann pro Stunde bis zu 150 Liter Wasser aufnehmen und im Boden speichern.
Diese fantasievolle vielfältige Art der Ökolandwirtschaft erhöht seine Bodenfruchtbarkeit weit über die der auf chemische Düngung setzenden Nachbarn.
Überaschung ist natürlich angesagt, wenn unerwartet die Frau des senegalesischen Präsidenten ihren Besuch ankündigt.

Eine Produktion des Bayrischen Rundfunk
und

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BUCH UND REGIE Bertram Verhaag • KAMERA Waldemar Hauschild bvk • SCHNITT Verena Schönauer • TON Zoltan Ravasz VDT • ASSISTENZ Elisabeth Goll und Carolin Neubauer
MUSIK Hammerling und Michaela Dietl • MISCHUNG Ralph Bienzeisler
FARBKORREKTUR Jürgen Pertack • REDAKTION Johannes Pechtold